Der Schalker Alptraum: Kahn und Matthäus

Schalke sucht einen Manager. Heißt der bald Oliver Kahn? Aber Schalke sucht vielleicht bald auch einen neuen Trainer. Was macht eigentlich der allzeit bereite Lothar Matthäus?

Der 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga könnte einen Wechsel an der Tabellenspitze eingeleitet haben. Tabellenführer Hertha BSC Berlin verlor sein Spiel in Stuttgart mit 0:2. Die Verfolger Bayern München, VfL Wolfsburg und Hamburger SV andererseits gewannen ihre Partien und liegen jetzt nur noch einen Punkt hinter Hertha.

Die Bayern mühten sich zu einem quälenden 1:0-Sieg über das Tabellenschlusslicht Karlsruher SC. Der VfL Wolfsburg hingegen gewann beeindruckend 3:0 in Bielefeld. Und der Hamburger SV setzte sich beim FC Schalke 04 mit 2:1 durch.

Überhaupt Schalke. Der Traditionsverein beherrscht seit der letzten Woche die Schlagzeilen. Seit bekannt ist, dass der Club mit Oliver Kahn als neuem Manager verhandelt. Die Schalker hatten Andreas Müller entlassen und damit eine Spekulationswelle um die Besetzung des attraktiven Bundesligapostens beim kriselnden Tabellenachten losgetreten. Der Name Oliver Kahn ist dabei natürlich mit dem größten Emotionspotential beladen, hat doch wahrscheinlich jeder fußballinteressierte Deutsche seine ganz persönliche Meinung zu dem ehemaligen Torwarttitan. Sicher ein Mann mit großem Ehrgeiz und beachtlichen sportlichen Erfolgen. Allerdings auch die Verkörperung all dessen, was für jeden Fußballzuschauer ganz individuell „Bayern München“ bedeutet und völlig unerfahren in der Managerarbeit.

Dass ausgerechnet Oliver Kahn in einem Verein Manager werden soll, der eigentlich großer Konkurrent von Bayern sein möchte, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Außerdem verwundert dieses personelle Planspiel, galt doch Kahn bislang als designierter Nachfolger von Uli Hoeneß auf den Managerposten beim FC Bayern.

In jedem Fall wird das Thema noch eine Weile die sportlich interessierte Öffentlichkeit beschäftigen. Vielleicht läuft es gar auf eine Tandemlösung hinaus, denn Schalkes Trainer Fred Rutten steht nach der bislang mäßigen Saison und der Niederlage gegen den HSV stark unter Druck. Seine Ablösung wird heiß diskutiert. Und dann würden ja zwei Toppositionen bei Schalke frei. Manager und Trainer. Der eine wäre Oliver Kahn. Und der zweite? Was macht eigentlich Lothar Matthäus? Der Schalker Alptraum würde war.

StR

Die Ergebnisse des 25. Spieltags im Überblick:

Borussia Mönchengladbach  -  VfL Bochum 0:1 
Borussia Dortmund  -  Werder Bremen 1:0   
Arminia Bielefeld  -  VfL Wolfsburg 0:3 
1899 Hoffenheim  -  Hannover 96 2:2   
Bayer Leverkusen  -  Eintracht Frankfurt 1:1  
VfB Stuttgart  -  Hertha BSC Berlin 2:0 
Bayern München  -  Karlsruher SC 1:0 
Energie Cottbus  -  1. FC Köln 0:2 
FC Schalke 04  -  Hamburger SV 1:2 

Tabelle

1 Hertha BSC Berlin     49 P
2 Bayern München   48 P
3 VfL Wolfsburg      48 P
4 Hamburger SV     48 P
5 1899 Hoffenheim   44 P
6 VfB Stuttgart     42 P
7 Bayer Leverkusen    38 P
8 FC Schalke 04     37 P
9 Borussia Dortmund  37 P
10 Werder Bremen    32 P
11 1. FC Köln   32 P
12 Eintracht Frankfurt    26 P
13 Hannover 96    26 P
14 VfL Bochum   25 P
15 Arminia Bielefeld     24 P
16 Borussia Mönchengladbach   22 P
17 Energie Cottbus     20 P
18 Karlsruher SC   17 P

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Dortmund würde so gerne vor Schalke stehen

Oben Kampf um die Meisterschaft, unten Kampf gegen den Abstieg. Und dazwischen? Borussia Dortmund

Nach dem 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga lässt die Tabelle noch immer Hertha BSC Berlin von der Meisterschaft träumen, gefolgt von Bayern München, wolfsburg und Hamburg. Am Tabellenende hofft Mönchengladbach nach einem famosen 4:2-Auswärtssieg beim Erzrivalen Köln auf den Klassenerhalt. Frankfurt, Hannover, Bielefeld, Bochum, Cottbus und der Karlsruher SC kämpfen ebenfalls gegen den Abstieg. Doch was tut sich eigentlich dazwischen? Wer steht im Tabellenmittelfeld? Auf wen sind die Scheinwerfer der Aufmerksamkeit nicht gelenkt?

Zufrieden mit der Platzierung auf Rang 11 ist sicherlich der 1. FC Köln. Als Aufsteiger sollte es dem FC gelingen, die letzten nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Nicht zufrieden können im Moment Leverkusen (7.), Schalke (8.) und Bremen (10.) sein. Doch Leverkusen und Schalke haben mit einer guten Serie noch Chancen auf eine Uefa-Cup-Platzierung. Bremen hat mit dem Uefa-Cup-Achtel- und dem DFB-Pokal-Halbfinale immerhin noch zwei Eisen in anderen Wettbewerben im Feuer. Ganz grau ist allerdings die Lage in Dortmund.

Die Borussia steht auf Rang 9 und “Stehen” ist der richtige Ausdruck. Denn was Dortmund zeigt ist Mittelmaß. Selbst in einem ordentlichen Spiel mit einer zweimaligen Zwei-Tore-Führung wie am letzten Samstag in Hannover (am Ende 4:4) schaffen es die Gelbschwarzen, den Gegner so stark zu machen, dass er noch zum Ausgleich kommt. Dabei begann die Saison so hoffnungsvoll.

Mit Jürgen Klopp wurde ein Coach verpflichtet, der Aufbruchstimmung verbreitete. “Junger Wilder” wird gerne mit ihm in Verbindung gebracht. Jung? Na ja. Wild? Auf jeden Fall. Man muss nur mal seine Spielbetreuung über 90 Minuten verfolgen. Zu Klopp kamen neue Gesichter wie Subotic oder Hajnal. Zweitligaprofis, die sich in Dortmund in der ersten Liga beweisen wollten. Und gestandene Spieler wie Valdez, Frei und Kehl sollten durch Klopp einen neuen Schub erhalten. Das klappte zu Anfang auch gut. 29 Punkte und Platz 6 ließen nach der Vorrunde vom internationalen Geschäft träumen. Dazu vor dem Ruhrrivalen Schalke in der Tabelle. Die Zukunft leuchtete rosarot. Doch in der Rückrunde kam der Abfall. Die Mannschaft hatte am oberen Limit ihrer Möglichkeiten gespielt.

Dortmund ist das zweitschlechteste Team der Rückrunde. Nur der Tabellenletzte Karlsruhe ist noch schwächer. Das liegt am Verramschen auch bester Torchancen. Selbst bei einem 4:4 wie am letzten Wochenende lassen die Stürmer Valdez, Frei und Zidan noch Möglichkeiten in Hülle und Fülle aus. Auch aus dem Mittelfeld kommt zu wenig Unterstützung. Inspiration und Entschlossenheit fehlen. Hajnal gelangen in der Rückrunde nur noch zwei Torvorlagen, Kollege Tinga bleibt hier ganz außen vor. Allein Florian Kringe konnte sich wenigstens gegen Hannover mit zwei Toren in Szene setzen, aber auch eben erst das erste Mal in der Rückrunde. Die Abwehr, in der Vorrunde noch für stolze neun Treffer verantwortlich, hat seither Ladehemmung. Wenn dann noch der Senkrechtstarter der Hinrunde Subotic im Abwehrverhalten patzt wie am Samstag und einen Elfmeter verschuldet, bleibt eben nur ein Punkt aus einem Auswärtsspiel.

Zu wenig für große Träume und wohl auch zu wenig, um am Ende in der Tabelle vor Schalke zu stehen. Dem wichtigsten Ziel im Ruhrpott.

StR

Die Ergebnisse des 24. Spieltags im Überblick:

VfL Wolfsburg  -  FC Schalke 04 4:3  
VfL Bochum  -  Bayern München 0:3 
Hertha BSC  -  Bayer Leverkusen 1:0   
Hannover 96  -  Borussia Dortmund 4:4  
Karlsruher SC  -  Arminia Bielefeld 0:1  
1. FC Köln  -  Borussia Mönchengladbach 2:4   
Eintracht Frankfurt  -  1899 Hoffenheim 1:1   
Werder Bremen  -  VfB Stuttgart 4:0   
Hamburger SV  -  Energie Cottbus 2:0   

Tabelle

1 Hertha BSC Berlin     49 P
2 Bayern München   45 P
3 VfL Wolfsburg    45 P
4 Hamburger SV     45 P
5 1899 Hoffenheim   43 P
6 VfB Stuttgart    39 P
7 Bayer Leverkusen     37 P
8 FC Schalke 04    37 P
9 Borussia Dortmund    34 P
10 Werder Bremen     32 P
11 1. FC Köln   29 P
12 Eintracht Frankfurt     25 P
13 Hannover 96     25 P
14 Arminia Bielefeld     24 P
15 VfL Bochum     22 P
16 Borussia Mönchengladbach   22 P
17 Energie Cottbus   20 P
18 Karlsruher SC     17 P

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Berlin take a four point lead in the Bundesliga

Flicking through the papers you might be forgiven for thinking it’s April Fools Day: Michael Jackson is doing a concert comeback series and Hertha BSC Berlin are four points clear at the top of the Bundesliga. If you had made either prediction at the beginning of the season you’d have been a good candidate for a tight-fitting white jacket. Yet whereas the King of Pop topped the charts less than two decades ago and an avoiding bankruptcy comeback attempt was actually imaginable – Berlin topping and even winning the league never even entered the realms of consciousness.

Hertha BSC finished 10th last season and 10th the season before. Last time Berlin won the championship Jacko hadn’t even been born and Berlin’s famous currywurst had yet to be invented. Even a raving optimist would have struggled to put his team down for UEFA Cup qualification, let alone the championship. Berlin have only ever spent 13 match days at the top of the Bundesliga in their entire history, three of which have come this season.

Yet the chance of Berlin winning their first title since 1931 suddenly looks like a distinct possibility. Berlin have opened up a four-point gap at the top and are looking good. And their loan signing Andrey Voronin is looking even better.

The blonde pony-tailed Ukrainian striker scored a hattrick to help his team win 3-1 away against Energie Cottbus. Shunned by Liverpool, he is fast becoming hot property. With seven goals in his last five league appearances, including both goals in a 2-1 win against Bayern Munich, he is on an impressive run.

His hattrick on Saturday was a one-man virtuoso performance. 0-1 behind and struggling he equalized with a header, before scoring his second just before half time. But he had saved his best for last: Voronin received the ball with plenty of space on the left wing and began his run. He cut inside dashing across the penalty box, as he escaped two defenders and one sliding tackle. Then he darted into the box cutting inside to beat a third defender and cut back out to the right to take out the fourth Cottbus player. The Ukrainian finished off the move with a low right foot drive across the face of goal.

A few minutes later the Berlin team had gathered at the center circle and began dancing and celebrating. Even Berlin manager Dieter Hoeneß was dragged in to join in the fun. “One could see he hasn’t done that for a while,” said defender Josip Simunic, who is no stranger to discos himself. Berlin’s Swiss coach Favre indicated that he might know have a few more dance moves stating “I like to dance too.”

Chasing Berlin

Following their mid-week exit from the cup at the hands of Bayer Leverkusen and fifth place position in the league, Bayern Munich were under considerable pressure to beat Hannover 96 at home. But they responded in style landing a 5-1 home win. A rare Lukas Podolski start produced a goal, as he scored one of four headed Bayern goals.

Meanwhile Hoffenheim hosted Bremen at home. After Werder Bremen’s thrilling 5-4 win in the first half of the season, this was expected to be a goal-fest. And it should have been. Bremen’s on-loan striker Sanogo hit the post three times for Hoffenheim, Claudio Pizzaro missed a couple of sitters for Bremen and countless other chances were squandered by both sides. The match finished a 0-0 draw with Hoffenheim climbing back into second position, while Bremen are stranded in 11th.

Hamburg had lost 3-1 at home to Wolfsburg the previous week and were expected to bounce back against bottom of the table Mönchengladbach. Yet German international Marko Marin put in a brilliant performance to lead his team to a surprise 4-1 home win and to lift them off the bottom spot.

That position is now occupied by Karlsruhe SC, who despite playing well, lost 1-0 to VfL Wolfburg away. Wolfburg are the best team in the second half of the season and are one of four teams poised within striking range of Berlin on 42 points.

Who’s bad?

Bayer Leverkusen had beaten Bayern in the cup and offered a glimmer of hope to their fans, that they could perhaps haul themselves back into the title race. Yet a 1-1 home draw against Bochum buried any remaining hopes. Meanwhile in the other Sunday match the home fans at Bielefeld were not much happier, as their team played out a boring 0-0 draw against Eintracht Frankfurt.

Schalke fans were not a happy bunch either. Although their team beat 1 FC. Köln 1-0, it was far from a spectacular performance and calls for the manager’s ahead along with a cacophony of jeers and whistles reigned down from the stands. Schalke are 8th and out of all cup competitions. News of manager Andreas Müller’s sacking came as no surprise today, but fans are surely asking how long their coach Fred Rütten will survive?

AH

Results

FC Schalke 04 – 1. FC Köln 1:0
1899 Hoffenheim – Werder Bremen 0:0
Borussia Mönchengladbach – Hamburger SV 4:1
Bayern München – Hannover 96 5:1
Energie Cottbus – Hertha BSC Berlin 1:3
VfL Wolfsburg – Karlsruher SC 1:0
VfB Stuttgart – Borussia Dortmund 2:1
Arminia Bielefeld  -  Eintracht Frankfurt 0:0
Bayer Leverkusen  -  VfL Bochum 1:1

Table

1 Hertha BSC Berlin      46 P
2 Bayern München      42 P
2 1899 Hoffenheim       42 P
4 VfL Wolfsburg       42 P
5 Hamburger SV        42 P
6 VfB Stuttgart      39 P
7 Bayer Leverkusen     37 P
8 FC Schalke 04     37 P
9 Borussia Dortmund     33 P
10 Werder Bremen    29 P
11 1. FC Köln   29 P
12 Eintracht Frankfurt    24 P
13 Hannover 96    24 P
14 VfL Bochum     22 P
15 Arminia Bielefeld    21 P
16 Energie Cottbus     20 P
17 Borussia Mönchengladbach   19 P
18 Karlsruher SC     17 P

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Hannover rettet Klinsmann

Am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat Hannover 96 dem Bayerntrainer Jürgen Klinsmann den Job gerettet. Trotz 1:0-Führung wollten die Niedersachsen nicht gewinnen und schenkten mit amateurhaftem Abwehrverhalten bei Standardsituationen den Bayern den höchsten Saisonsieg.

Der war für Jürgen Klinsmann auch bitter nötig, denn nach dem blamablen Pokalaus in Leverkusen (2:4) hätte eine Niederlage, verbunden mit einem größer werdenden Abstand zur Tabellenspitze, wohl den Rausschmiss des Trainers nach sich gezogen. So hat er eine Fristverlängerung bekommen, kann Mitte der Woche mit seinem Team ins Champions League-Viertelfinale einziehen und hoffen, dass die Mannschaft endlich eine Serie zum Erklimmen der Tabellenführung startet.

Doch der Sieg deckt nicht die Probleme zu, die Klinsmann bei den Bayern hat. Es fehlt die Handschrift des Trainers, ein schlüssiges Spielkonzept, eine sportliche Perspektive. Der FC Bayern gewinnt, weil er Individualisten hat, die gegen schwächere Teams mit ihrer Klasse Spiele entscheiden. Ein Zusammenspiel der Einzelkönner zu einem großen, besseren Ganzen ist nicht zu entdecken. Hinzu kommt, dass es Klinsmann nicht gelingt Alternativen im Kader zu schaffen. Wo sind die Ersatzleute, die Druck auf die Stammelf ausüben und diese so zu besseren Leistungen animieren? Podolski wurde gleich zu Saisonbeginn mit der Aussage frustriert, er sei ein Spieler für die Zeit nach 2010. Sosa ist völlig außen vor, ähnlich Breno. So stärkt ein Coach nicht die Bank.

Hinzu kommt, dass Klinsmann vom Vorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge davon abgehalten werden musste, mit der Verpflichtung Landon Donovans ein millionenschweres Missverständnis zu begehen. Das hat Klinsmanns Position im Verein nicht gestärkt. Profis registrieren so etwas genau.

Bis zum Sommer werden sie wohl alle beim FC Bayern in der jetzigen Zusammensetzung weiterarbeiten. Doch danach ist alles offen. Ob Klinsmann noch seine Mannschaft erreicht, werden die nächsten Wochen zeigen. In der Champions League, wenn Gegner wie Manchester oder Barcelona warten, und in der Meisterschaft, wo vier Punkte auf Hertha BSC auszuholen sind. Je nach Erfolg und Perspektive geht es für Klinsmann weiter in München oder zurück nach Kalifornien.

Übrigens: Hertha wird Meister. So wie sich das Team in Cottbus präsentiert hat, das war meisterlich. Ohne Glanz, aber mit Effektivität einen Rückstand umgebogen und letztlich sicher 3:1 gewonnen. Das konnten früher nur die Bayern.

StR

Die Ergebnisse des 23. Spieltags im Überblick:

FC Schalke 04  -  1. FC Köln 1:0
1899 Hoffenheim  -  Werder Bremen 0:0
Borussia Mönchengladbach  -  Hamburger SV 4:1
Bayern München  -  Hannover 96 5:1
Energie Cottbus  -  Hertha BSC Berlin 1:3
VfL Wolfsburg  -  Karlsruher SC 1:0
VfB Stuttgart  -  Borussia Dortmund 2:1
Arminia Bielefeld  -  Eintracht Frankfurt 0:0
Bayer Leverkusen  -  VfL Bochum 1:1

Tabelle

1 Hertha BSC Berlin      46 P
2 Bayern München      42 P
2 1899 Hoffenheim       42 P
4 VfL Wolfsburg       42 P
5 Hamburger SV        42 P
6 VfB Stuttgart      39 P
7 Bayer Leverkusen     37 P
8 FC Schalke 04     37 P
9 Borussia Dortmund     33 P
10 Werder Bremen    29 P
11 1. FC Köln   29 P
12 Eintracht Frankfurt    24 P
13 Hannover 96    24 P
14 VfL Bochum     22 P
15 Arminia Bielefeld    21 P
16 Energie Cottbus     20 P
17 Borussia Mönchengladbach   19 P
18 Karlsruher SC     17 P

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Oben wie unten alles möglich

Das Rennen um die Meisterschaft ist in der Fußballbundesliga spannend wie nie. Die Teams auf den Plätzen 1 bis 5 trennen gerade einmal vier Punkte. Lediglich Hertha BSC Berlin konnte von den Topteams am Wochenende gewinnen. Mit ihrem Standardergebnis von 2:1 (schon sechs 2:1-Siege in dieser Saison) schlugen sie Mönchengladbach. Wolfsburg ist durch den 3:1-Sieg in Hamburg in die Spitzengruppe vorgestoßen. Bayern München wäre als aktueller Tabellenfünfter gerade mal für den Uefa-Cup qualifiziert, nachdem man sich von Werder Bremen 0:0 trennte und zwei wichtige Punkte liegen ließ.

Keiner scheint also derzeit die Meisterschaftsschale haben zu wollen. Wöchentlich wechseln die Tabellenführer. Doch auch absteigen will keiner. Der Kandidatenkreis dafür wird immer größer. Sieben Mannschaften befinden sich im Abstiegskampf oder zumindest in der Gefahr, am Ende der Saison auf dem Relegationsplatz zu landen.

Aktuell hat sich Eintracht Frankfurt zu diesem Kreis gesellt. Nach dem Auswärtssieg in Karlsruhe verpasste die Eintracht den Befreiungsschlag gegen Schalke und unterlag 1:2. Da Bochum (3:2 gegen Cottbus) und Hannover (1:0 gegen Leverkusen) Siege landen konnten, taumelt die Eintracht in Richtung Tabellenende. Sicher, am Samstag war viel Pech dabei. Schalke machte aus zwei Chancen zwei Tore. Die Ausfallliste wird ebenfalls immer länger, die Mannschaft für das nächste Auswärtsspiel in Bielefeld stellt sich bald von alleine auf. Doch die Eintracht zeigte auch zu wenig Klasse. Angriffslustig war sie, aber nicht durchschlagskräftig. Nicht ausreichend gegen ein Mittelklasseteam aus Gelsenkirchen. Bleibt für Eintracht-Fans zu hoffen, dass am Ende der Saison drei andere Teams schlechter sind als Frankfurt. Mit Karlsruhe und Mönchengladbach scheinen zwei schon gefunden zu sein.

Die Ergebnisse des 22. Spieltags im Überblick:

1. FC Köln – Arminia Bielefeld 1:1
Eintracht Frankfurt – FC Schalke 04 1:2
Hannover 96 – Bayer Leverkusen 1:0
VfL Bochum – Energie Cottbus 3:2
Hertha BSC Berlin – Borussia Mönchengladbach 2:1
Borussia Dortmund – 1899 Hoffenheim 0:0
Werder Bremen – Bayern München 0:0
Hamburger SV – VfL Wolfsburg 1:3
Karlsruher SC – VfB Stuttgart 0:2

Tabelle

1 Hertha BSC Berlin 43 P
2 Hamburger SV 42 P
3 1899 Hoffenheim 41 P
4 VfL Wolfsburg 39 P
5 Bayern München 39 P
6 Bayer Leverkusen 36 P
7 VfB Stuttgart 36 P
8 FC Schalke 04 34 P
9 Borussia Dortmund 33 P
10 1. FC Köln 29 P
11 Werder Bremen 28 P
12 Hannover 96 24 P
13 Eintracht Frankfurt 23 P
14 VfL Bochum 21 P
15 Arminia Bielefeld 20 P
16 Energie Cottbus 20 P
17 Karlsruher SC 17 P
18 Borussia Mönchengladbach 16 P

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