Bavaria’s finest Dutchmen against the Italian team without Italians

This Saturday, 22nd May, Bayern Munich will be playing in the Champions League final against Inter Milan. Yes, you read right: on a Saturday! It’s unusual, what with Wednesday tending to be the day for European football – but the marketing whizzes from UEFA will no doubt have noticed that Saturday is far better for viewing figures. And we all know that bad TV ratings are a sure way to destroy a good competition.


This is the first time Bayern have been in the final since 2001; overall, Munich’s biggest team has won this cup – and its predecessor the European Cup – four times and made it to the final another three. Meanwhile Inter Milan have been waiting for another win in the cup after their double-triumph in 1964 and 1965; they were last in the final way back in 1972. This makes Bayern of course the favourites on paper, but if you take a look at the teams both sides will be fielding and the way they have played up until now, though, the chances are an even split.

There’s no other Italian team with such strong connections to Munich as Inter Milan. For example the current chairman of the board, Karl-Heinz Rummenigge, who was a striker for the boys in black and blue back in the 80s. At the beginning of the 90s, it was the Ex-Bayern men Andreas Brehme and Lothar Matthäus along with Jürgen Klinsmann, who would later play for and coach Munich, who defined Inter Milan. Then there was Giovanni Trapattoni, an Inter man through-and-through, who came to Munich and became a cult figure due to his mangling of the German language. Most recently, Bayern lost a defender – Lucio – to Milan.

And it’s not just the teams; the current coaches – Louis van Gaal at Bayern and José Mourinho at Milan – have a shared history. Mourinho was an assistant to van Gaal during his Barcelona days between 1997 and 2000.


Mourinho is currently fielding an Inter team that is, in terms of style, very much like that of Helenio Herrera’s Milan back in the 60s. This way of playing brought the favourites Barcelona to their knees in the semi-final, and yet this very Italian way of playing defensive football is being done without Italians: the main team is composed essentially of Argentinians, Brazilians and Columbians, with Italians on the sub-bench if anywhere at all (like Marco Materazzi, the guy who got headbutted by Zidane in the 2006 World Cup final). Meanwhile Bayern are playing a rather more attack-focussed game from the flanks, which took them to victory against favourites Man-U; nevertheless, the Munich team will have to do without their playmaker Franck Ribéry due to his match ban.

Meanwhile, the heart of the Inter team is the Dutchman Wesley Sneijder; he too could be absent from play due to an injury on to his thigh. If he does play, he’ll be up against fellow Dutchmen like Marc van Bommel, Arjen Robben and Louis van Gaal. An interesting little detail is that Robben and Sneijder were both sifted out of the Real Madrid team before this last season. The bitter irony of them meeting in Madrid in the final that Real really wanted to be playing in can’t have escaped their former employers’ notice.

There a few other points where Bayern and Inter have something in common: both, for example, would have a trio of titles if they won this game, with both teams having won their home leagues and cups. Well, what do I mean by “home”? The German teams full of Dutch guys and the Italian side doesn’t have a single Italian! That’s modern football for you.

(Stefan Reichart/Brian Melican)

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Bayerische Holländer gegen „Italiener“ ohne Italiener

Das Champions League-Endspiel zwischen Bayern und Inter wirft seine Schatten voraus. Die Frauen von Turbine Potsdam sorgten für ein gutes Omen.


Am Samstagabend, den 22. Mai, spielt im Champions League-Endspiel in Madrid Bayern München gegen Inter Mailand. An einem Samstag? Ungewöhnlich, war doch der Mittwoch bislang immer der Tag des europäischen Fußballs. Nun, die Uefa-Marketingstrategen werden gemerkt haben, dass der Samstag mehr TV-Zuschauer garantiert. Und alles ist nichts ohne die Quote.

Bayern München steht nach 2001 wieder im Endspiel der Champions League. Insgesamt gewannen die Bayern diesen Titel und seinen Vorgänger, den Europapokal der Landesmeister, vier Mal. Weitere drei Mal waren sie Finalist. Inter Mailand wartet seit mehr als vierzig Jahren, seit dem Doppelerfolg 1964 und 1965, auf einen Triumph in der Königsklasse. Die letzte Finalteilnahme datiert von 1972. So gesehen sind die Bayern Favorit. Betrachtet man die heutigen Kader und den Weg der Teams ins Finale, dann stehen die Chancen ausgeglichen.

Mit keinem anderen Team in Italien verbindet die Münchener mehr als mit Inter. So war der heutige Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge in den 1980er Jahren Stürmer der Schwarz-Blauen. Anfang der 1990er Jahre prägten die Ex-Bayern Andreas Brehme und Lothar Matthäus gemeinsam mit dem späteren Münchener Spieler und Trainer Jürgen Klinsmann eine Inter-Ära. Ihr Trainer: Giovanni Trapattoni, der noch heute in München aus seiner „Flasche-leer-Ära“ Kultstatus genießt. Verteidiger Lucio verließ letzten Sommer München Richtung Mailand.

Auch die heutigen Trainer der CL-Kontrahenten, Bayerns Louis van Gaal und Mailands José Mourinho, haben eine gemeinsame Vergangenheit. Mourinho arbeitete als Assistent van Gaals von 1997 bis 2000 beim FC Barcelona.


José Mourinho lässt mit seiner Mannschaft einen Stil spielen, der an den Catenaccio des Helenio Herrera aus Inters großer Zeit in den Sechzigern erinnert. Damit brachte er im Halbfinale den Favoriten Barcelona zur Verzweiflung. Diese italienisch defensive Art Fußball zu spielen bringen die „Italiener“ ohne Italiener aufs Feld. In der Stammformation stehen Argentinier, Brasilianer oder Kolumbianer. Italiener findet man allenfalls auf der Auswechselbank. (Wie Zinedine Zidanes Kopfstoßopfer aus dem WM-Finale 2006 Marco Materazzi.) Bayern setzt einen offensiven Stil mit Flügelstürmern dagegen. So schlugen sie im Viertelfinale den Favoriten Manchester United. Allerdings müssen die Münchener aufgrund einer Sperre auf Spielmacher Franck Ribéry verzichten.

Das Herz Inters ist der Niederländer Wesley Sneijder, der allerdings noch wegen einer Oberschenkelverletzung ausfallen könnte. Er trifft im Endspiel auf die holländische Bayern-Fraktion mit Marc van Bommel, Arjen Robben und Louis van Gaal. Randnotiz: Robben und Sneijder wurden vor der Saison bei Real Madrid aussortiert und treffen sich nun ausgerechnet in Madrid mit ihren neuen Arbeitgebern in dem Endspiel, das Real so gerne selbst bestritten hätte.

Weitere Gemeinsamkeiten zwischen Bayern und Inter lassen sich finden. Beide würden mit dem Champions League-Titel das Triple mit Meisterschaft und Pokal schaffen. Diese Wettbewerbe konnten nämlich sowohl die Deutschen als auch die Italiener schon in dieser Saison gewinnen – Verzeihung: die bayerischen Holländer und die „Italiener“ ohne Italiener.

Im „Vorspiel“, im Champions League-Endspiel der Frauen in Madrids Vorort Getafe, holte sich der deutsche Meister Turbine Potsdam am Donnerstag den erstmals ausgespielten Titel des Champions League-Siegers der Frauen. Die Ostdeutschen gewannen gegen die Französinnen von Olympique Lyon mit 7:6 nach Elfmeterschießen. Ein gutes Omen für die Bayern.

(Stefan Reichart)

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Nürnberg bleibt Erstligist und Bayern holt den Pokal


Die letzte Entscheidung der Bundesliga-Saison ist gefallen: Der 1. FC Nürnberg bleibt in der 1. Liga. Die Nürnberger setzten sich in zwei Relegationsspielen gegen den Zweitligisten FC Augsburg durch. Am letzten Donnerstag gewannen die Nürnberger 1:0 im eigenen Stadion. Am gestrigen Sonntag siegten sie im Rückspiel in Augsburg 2:0.

Der FC Bayern München ist deutscher Pokalsieger 2010. In einer einseitigen Partie behielt der Rekordpokalsieger gegen Titelverteidiger Werder Bremen mit 4:0 die Oberhand. Für München war es der 15. Pokalsieg insgesamt. Die Bremer hatten im Endspiel in Berlin nur wenige Torchancen und mussten sich nach Treffern von Robben, Olic, Ribéry und Schweinsteiger verdient geschlagen geben.

Für Bayern München bleibt zu hoffen, dass die Spieler ihre hervorragende Form der letzten Wochen auch im Saisonhöhepunkt am kommenden Samstag zeigen können. Dann spielen die Münchener im Champions League-Endspiel gegen Inter Mailand.

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Das größte Sportereignis in diesem Jahr: die Eishockey-WM

Das größte Sportereignis, das in diesem Jahr in Deutschland stattfindet, ist die IIHF Eishockey Weltmeisterschaft. Sie wird vom 7. bis zum 23. Mai in Gelsenkirchen, Mannheim und Köln ausgetragen.


Zum Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und den USA in Gelsenkirchen kamen in die Arena „Auf Schalke“ 77.803 Fans – Weltrekord für ein Eishockeymatch. Die deutsche Mannschaft sorgte für eine Überraschung und gewann die Partie mit 2:1 in der Verlängerung.

Auch wenn die nordamerikanische Hockeyliga NHL im Spielbetrieb ist und deshalb einige Topstars bei der WM fehlen, so sind in Deutschland doch große Könner wie der Russe Alexander Ovechkin oder der Tscheche Jaromir Jagr zu bestaunen. Mit Kanada, Russland, Schweden, Finnland, USA und Tschechien sind die großen Einhockeynationen am Start. Für das deutsche Team geht es um die Qualifikation zur Zwischenrunde, in die die besten drei Mannschaften aus jeder Gruppe der vier Vierergruppen einziehen. Das Erreichen des Viertelfinals wäre ein großer Erfolg. Bei der letztjährigen WM – sie wird jedes Jahr ausgespielt – mussten die Deutschen in die Abstiegsrelegation. Rekordweltmeister ist mit 25 Titeln Russland. Der amtierende Olympiasieger Kanada hat eine Weltmeisterschaft weniger gewonnen.

Trainiert wird die deutsche Eishockey-Mannschaft seit 2006 von Uwe Krupp. Er ist bis heute der einzige Deutsche, der in der NHL den begehrten Stanley Cup gewinnen konnte. Der aus Köln stammende Krupp holte diesen Titel 1996 mit Colorado Avalanche.

Eishockey ist in Deutschland kein Breitensport, sondern eher ein Sport, der im Umland großstädtischer Eishallen ausgeübt wird. Fußball oder Handball werden von deutlich mehr Menschen in Vereinen betrieben. Doch Eishockey hat eine treue Anhängerschaft und mit der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) eine Liga, die zu den stärksten in Europa zählt. Aktueller deutscher Eishockeymeister sind die Hannover Scorpions. Doch die besten Deutschen spielen natürlich in Amerika: Marco Sturm bei den Boston Bruins und Christian Ehrhoff bei den Vancouver Canucks.

Nach dem Sieg gegen die USA verlor Deutschland am Montag gegen Finnland 0:1. Gegen Dänemark geht es nun am Mittwoch um den Einzug in die Zwischenrunde.

http://www.iihf.com/iihf-home/home.html

(StR)

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Joy and sorrow side by side

There’s one thing my coach never tired of saying to me: “Hau den Ball ins Tor hinein!” – best translated with: “Just slam it into the back of the net!” What did yours used to say to you? What about this one: “So, let’s sit down and take stock.” If it was the last day of play, he might well have.

And with the 34th Bundesliga match-day now history, it’s time for all the trainers and all the teams to sit down and look back at the season. In the changing rooms after the matches, some teams were celebrating their successes, others mourning over their failures: often in the same stadium. In Berlin’s Olympiastadion, for example, the capital’s team – already unable to escape relegation – played against the champions Bayern München. Bayern went ahead and won 3:1, receiving the cup after the final whistle; Berlin could only look on.

With the championship now decided, it was time to deal out entry into the international leagues. Meanwhile, at the bottom end of the table, there was another relegation to be handed out – and it went to Bochum after a loss to Hannover 96 on home ground. Hannover were relatively impolite guests inasmuch as they took any remaining excitement out of the game by scoring all three of their three winning goals in the first half. The 3:0 score sheet then remained the same through to full time.

So, now to take stock of the results:

1-Bayern München

These guys deserved to be champions. Back in November, the coach Louis van Gaal was facing the door, but then the team started to do what he was asking and things changed – they had a strong second half of the season, the cup final, and that sensational Champions’ League performance. Not only that, they had the seasons best player Arjen Robben. Along with teammate Bastian Schweinsteiger (pictured here in the parade), he was cheered as he presented the trophy to Munich last night.

2-Schalke 04
Felix Magath as coach got a lot more out of his team than anyone thought possible; in fact, they could have gone for the title, but they messed up the decisive game against champions Bayern.

3-Werder Bremen
If they’d played better in the first half of the season, the Werder lads might well have been able to take the title; nevertheless, they saved face by getting into the Champions league – and could still do well in the cup.

4-Bayer Leverkusen
After ruling the roost last autumn, Leverkusen came crashing down: their record-breaking run of 24 games unbeaten gave them a huge lead that then melted away into nothing.

5-Borussia Dortmund
The Dortmunders played well this season. At the beginning, they wouldn’t necessarily have been top-six candidates and yet finished comfortably within the top-bracket. Nevertheless, they’re not the highest-placed team in the Ruhr area, and that will be sure to annoy them.

6. VfB Stuttgart
It was the change of trainers to Christian Gross that did it, with the Stuttgart boys suddenly coming into form after being candidates for relegation towards the end of the first half of the season. Now they’re in the European leagues and played best in the second half of the season. If they’d got the first half right, who knows where they might be now?

7-Hamburger SV
An expensive team does not always guarantee victory, especially if the coach isn’t right for the job. After Labbadia’s exit, HSV will once again have to start from zero. It’s a familiar story for the Hamburg lads and leaves a lot of questions open about next season.

8-VfL Wolfsburg
The Wolves had the same team as last year, but a different coach – and slipped from first to eighth place. Dzeko, Grafite, Misimovic and the guys may well have made coach Felix Magath a champion, but now he’s gone and the Armin Veh/Lorzenz-Günther Köstner duo could not take Wolfsburg to the top. Now the league’s best striker, Edin Dzeko, is leaving.

9-Mainz 05
A lot of people expected Mainz’ first year in the Bundesliga to also be their last, but they and their newbie trainer Thomas Tuchel surprised everyone.

10-Eintracht Frankfurt
The last two games of the season were where Frankfurt wasted their chances of finishing better. The coach Michael Skibbe has got as much as he can out of his distinctly average team.

11-1899 Hoffenheim
These provincials may have had a big-money patron behind them, but even that is no guarantee of success. Anyone down their dreaming of Champions League glory will have to learn to live with less. They’re in a bad mood – as is the manager, who is leaving.

12-Borussia Mönchengladbach
Although the new coach Frontzeck left Bielefeld with a bad reputation for seeing his team relegated, he did good work in Mönchengladbach, helping them navigate a safe passage through the league – and hold off their arch rivals in Cologne!

13-1. FC Köln
Cologne managed to banish any rumours of relegation relatively quickly, and that was the main thing. Lukas Podolski, who was supposed to guarantee a good season, was nevertheless a disappointment; but perhaps the pressure got to him and he’ll do better next season.

14-SC Freiburg
That Freiburg didn’t go down a league is one of the biggest surprises this year. With the smallest budget and the biggest problems with winning on home turf, it didn’t look good for the guys in the far South. But they pulled it off – just in time!

15-Hannover 96
The Robert-Enke suicide-drama cast a long shadow on this team, but in the end coach Mirko Slomka managed to find a way of communicating with his players and saved the team from relegation. The goalie Fromlowitz said it all after their win at Bochum: “I never want to go through anything like it ever again.”

16-1. FC Nürnberg
This weekend, the relegation decider between the third-last in the Bundesliga and the third-best in the second league will be played – for the second time after its introduction in 2009. And for the second time, Nuremberg will be playing in it. Last season, Nuremberg were newly promoted to the Bundesliga and held their ground against Cottbus. But this time? And against their bitter Bavarian rivals FC Augsburg?

17. VfL Bochum
Heiko Herrlich took over in October and, at first, things went well. Bochum were planning for their next Bundesliga season, but suddenly things went wrong – quite inexplicably. Panicking and getting rid of Herrlich before the last two games of the season didn’t help either and now Bochum are being relegated for the sixth time in their history as a team.

18. Hertha BSC Berlin
The worst team in home games, the worst team in the first half of the season; the wrong way to build a team, a manager with little-to-no experience, a pointless change of coach. All of that and more is why Berlin are going down, why the German capital is no longer represented in the Bundesliga and why Hertha BSC are now in the same category as Tasmania Berlin. Shameful.

Bochum and Berlin, by the way, are being replaced next season by 1. FC Kaiserslautern and by FC St. Pauli in Hamburg. This will lead to some exiting derbies, with Pauli against Hamburg rivals HSV and Kaiserslautern playing Mainz, the other big city in Rhineland-Palatinate. I just can’t wait for the first match day on 20th August…

(Stefan Reichart/Brian Melican)

Results Matchday 34:
Hertha BSC Berlin – Bayern München 1:3
1899 Hoffenheim – VfB Stuttgart 1:1
Werder Bremen – Hamburger SV 1:1
SC Freiburg – Borussia Dortmund 3:1
1. FSV Mainz 05 – FC Schalke 04 0:0
Borussia Mönchengladbach – Bayer Leverkusen 1:1
VfL Bochum – Hannover 96 0:3
1. FC Nürnberg – 1. FC Köln 1:0
VfL Wolfsburg – Eintracht Frankfurt 3:1

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Freud und Leid auf engstem Raum

Haach de Klicker ins Goal enei!“, hat mein Trainer immer zu mir gesagt. So einfach ist Fußball. „Hau den Ball ins Tor hinein!“ Oder hat ihrer gesagt: „Heute ziehen wir Bilanz.“? Wenn es der letzte Spieltag war, bestimmt.

Der 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga 2009/2010 ist gespielt. Zeit, Bilanz zu ziehen. Erfolg und Misserfolg lagen an diesem letzten Spieltag der Saison so eng wie nur möglich beieinander – im gleichen Stadion. Im Berliner Olympiastadion spielte der bereits seit einer Woche feststehende Absteiger Hertha BSC gegen den Meister Bayern München. Bayern gewann 3:1 und nahm nach dem Spiel die Meisterschale entgegen. Den Berlinern blieb nur die Zuschauerrolle.

Meisterschaft entschieden, internationale Startplätze verteilt. In Bochum wurde die einzige noch offene Frage der Liga, die nach dem zweiten Absteiger, zwischen dem VfL und Hannover 96 geklärt. Wobei Hannover als Gast in Bochum die Spannung schon zur Halbzeit aus dem Spiel nahm. Das Endergebnis von 0:3 stand nach 45 Minuten fest.

Die Bilanz:

1. Bayern München


Verdienter Meister. Im November stand Trainer Louis van Gaal vor dem Aus. Doch dann setzte die Mannschaft sein Konzept um. Starke Rückrunde, Pokalfinale, Champions League-Sensation. Und mit Arjen Robben den besten Spieler der Saison im Kader. Auf dem Münchener Marienplatz präsentierten die Bayern die Meisterschale. (Bild: Autokorso mit Bastian Schweinsteiger)

2. Schalke 04

Felix Magath hat mehr aus dem Team geholt, als zu erwarten war. Doch es wäre der Titel drin gewesen. Im entscheidenden Spiel gegen die Bayern versagt.

3. Werder Bremen

Mit besserer Hinrunde wäre die Meisterschaft möglich gewesen. Die Saison mit dem Champions League-Rang gerettet. Und der Pokalsieg ist ja noch möglich.

4. Bayer Leverkusen

Nach der Herbstmeisterschaft folgte der Absturz. Die ersten 24 Spiele ungeschlagen – Rekord. Der Punktevorsprung schmolz rapide.

5. Borussia Dortmund

Starke Saison. Zählte vor der Spielzeit nicht unbedingt zum Kreis der Top-Sechs-Kandidaten. Aber im Revier noch nicht die Nummer 1.

6. VfB Stuttgart

Nach dem Wechsel zu Trainer Christian Gross blühten die Schwaben auf. Am 14. Spieltag noch auf einem Abstiegsplatz. Jetzt Europa-League. Bestes Rückrundenteam. Was wäre bei besserer Hinserie möglich gewesen?

7. Hamburger SV

Teure Mannschaft, kein Erfolg. Ex-Trainer Labbadia war ein Fehlgriff. Schon wieder steht der HSV vor einem Neuaufbau. Wie ständig in den letzten sieben Jahren. Für die nächste Saison sind Trainer und Kader ungewiss.

8. VfL Wolfsburg

Gleicher Kader, anderer Trainer, von 1 auf 8. Mit Dzeko, Grafite, Misimovic und Co. wurde Felix Magath Meister. Mit Armin Veh und Lorenz-Günther Köstner wurde es nur ein Mittelfeldplatz. Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko wird den Klub verlassen.

9. Mainz 05

Den Aufsteiger sahen viele auch als ersten Absteiger. Hat mit Greenhorn Thomas Tuchel überrascht.

10. Eintracht Frankfurt

In den letzten beiden Saisonspielen wurde eine bessere Platzierung vertan. Trainer Michael Skibbe hat das Maximum aus dem Durchschnittskader herausgeholt.

11. 1899 Hoffenheim

Der Provinzklub musste erkennen, dass auch mit großem Mäzenatentum nicht die Bäume in den Himmel wachsen. Wer von der Champions League im Kraichgau träumte, wurde enttäuscht. Die Stimmung war schlecht, der Manager geht.

12. Borussia Mönchengladbach

Trainer Michael Frontzeck brachte aus Bielefeld den schlechten Ruf eines Absteigers mit. Hat aber die Gladbacher in sicheres Fahrwasser geführt. Und vor den Erzrivalen Köln!

13. 1. FC Köln

Der Klassenerhalt war früh gesichert. Das war die Hauptsache. Heilsbringer Lukas Podolski aber enttäuschte, ist auf Normalgröße geschrumpft und kann nun, ohne den überdimensionierten Erwartungsdruck, in der neuen Saison befreit aufspielen.

14. SC Freiburg

Der Nichtabstieg ist eine große Überraschung. Die Freiburger hatten den kleinsten Etat und lange Zeit einen Heimkomplex. Den wurden sie gerade noch rechtzeitig los.

15. Hannover 96

Trug das Drama „Robert Enke“ lange mit sich herum. Doch am Schluss fand Trainer Mirko Slomka endlich einen Zugang zu den Spielern und rettete so den Verein vor dem Abstieg. Bezeichnend Torwart Fromlowitz nach dem 3:0-Sieg im entscheidenden Match in Bochum: „So etwas will ich nie wieder erleben.“

16. 1. FC Nürnberg

Am kommenden Wochenende steht die Relegation zwischen dem Drittletzten der ersten und dem Dritten der zweiten Liga an. Zum zweiten Mal, nach der Einführung 2009. Beide Male dabei: der 1. FC Nürnberg. In der letzten Saison behielten die Nürnberger als Emporkömmling gegen Cottbus die Oberhand. Und diesmal? Pikant: Es geht gegen den bayerischen Rivalen FC Augsburg.

17. VfL Bochum

Heiko Herrlich übernahm im Oktober. Es ging aufwärts. Der Verein plante schon für die nächste Saison in der ersten Liga, doch plötzlich gerieten die Bochumer in einen Abwärtssog. Unerklärlich. Die Panikreaktion, Herrlich vor den letzten beiden Saisonspielen zu entlassen, brachte nichts mehr. Sechster Abstieg in der Vereinsgeschichte.

18. Hertha BSC Berlin

Schlechteste Heimmannschaft, schlechtestes Hinrundenteam, falsche Kaderzusammenstellung, unerfahrener Manager, verpuffender Trainerwechsel. Ergebnis: Abstieg. Zukunft ungewiss. Die Hauptstadt ist nicht mehr in der ersten Liga vertreten. Hertha in einer Reihe mit Tasmania Berlin.

Bochum und Berlin werden in der neuen Saison vom 1. FC Kaiserslautern und vom FC St. Pauli ersetzt. Zwei Attraktionen für die Bundesliga, mit Derbys in Hamburg und Rheinland-Pfalz. Eine Bilanz die Vorfreude weckt. Am 20. August geht es los.

Die Ergebnisse des 34. Spieltags im Überblick:

Hertha BSC Berlin  -  Bayern München  1:3  

1899 Hoffenheim   -  VfB Stuttgart  1:1

Werder Bremen   -  Hamburger SV  1:1 

SC Freiburg   -  Borussia Dortmund  3:1 

1. FSV Mainz 05   -  FC Schalke 04  0:0 

Borussia Mönchengladbach   -  Bayer Leverkusen  1:1 

VfL Bochum   -  Hannover 96  0:3 

1. FC Nürnberg   -  1. FC Köln  1:0 

VfL Wolfsburg   -  Eintracht Frankfurt  3:1

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What do you think? Is this Germanys Starting Eleven for the World Cup?

My team: Goal: Manuel Neuer

Defence: Philipp Lahm, Per Mertesacker, Jerome Boateng, Arne Friedrich

Midfield: Marko Marin, Bastian Schweinsteiger, Michael Ballack, Mesut Özil

Forward: Lukas Podolski, Miroslav Klose

The squad as announced on Thursday: Goal: Neuer, Wiese, Butt. Defence: Friedrich, Aogo, Badstuber, Beck, Boateng, Lahm, Mertesacker, Tasci, Westermann. Midfield: Ballack, Jansen, Khedira, Kroos, Marin, Özil, Schweinsteiger, Träsch, Trochowski. Forwards: Cacau, Gomez, Kießling, Klose, Podolski, Müller.

What do you think? What’s your team? Write a comment.

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