Das Finale war schnell entschieden

„Das spannendste Bundesligafinale aller Zeiten“, so die Bezeichnung der Presse, war am 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga schon nach sechs Minuten erledigt. Da traf Wolfsburgs Misimovic zum 1:0 gegen Werder Bremen. Der Rest war Schaulaufen. Wolfsburg fuhr einen sicheren 5:1-Sieg ein und sicherte sich so die erste Deutsche Meisterschaft seiner Vereinsgeschichte.

Auch wenn der VfL außerhalb Wolfsburgs nicht viele Freunde hat, die Meisterschaft ist verdient. Dass es ein Club von Platz 9 nur Winterpause noch auf Rang 1 schafft, hat es in der Bundesligageschichte noch nicht gegeben. Sage und schreibe elf Punkte haben die Wölfe auf den Zweiten Bayern München gutgemacht. Das Sturmduo Grafite und Dzeko (28 und 26 Tore) ist das erfolgreichste überhaupt und überflügelte damit die Legenden Gerd Müller und Uli Hoeneß.

Spannend zu beobachten wird sein, wie der neue Trainer Armin Veh mit den Stars umgehen wird und sie in die Champions League führt.

Apropos neue Trainer: Hier macht eine Reihe an Mannschaften reinen Tisch. Die Bayern haben den VfB Stuttgart mit 2:1 niedergehalten und sich so die direkte Champions League-Qualifikation gesichert. Jupp Heynckes tritt nun nach fünf Spielen wieder ab und macht Platz für Louis van Gaal, der die Klinsmann-Truppe zu neuen Titeln führen soll.

Eigentlich wäre van Gaal ja ganz charmant für Wolfsburg gewesen, hat er doch in Holland mit dem AZ Alkmaar ebenfalls dieses Jahr einen recht kleinen Club zur Meisterschaft geführt. Aber er will halt wieder ins Haifischbecken eines Großvereins. Da ist er beim FC Bayern richtig.

Schalke hat bekanntermaßen schon seit längerem einen neuen Trainer, Felix Magath, und verabschiedete nun sein Interimsduo Mulder, Büskens auf einem enttäuschenden achten Rang, dem schlechtesten Ergebnis seit neun Jahren. Mal schauen, wie Magath den Verein umkrempelt und welche Zeit er dafür gewährt bekommt. Wer „Schalke“ nicht mit der Muttermilch aufgesogen hat, hat bei den Fans nicht lange Kredit.

Interessante Personalien gab es in dieser Woche noch bei zwei Kellerkindern. In Frankfurt haben sie den Trainer rausgeekelt. Friedhelm Funkel, bei Aufsichtsrat und Fans nicht gut gelitten, weil er angeblich zu defensiv spielen lässt, hat aufgegeben und seinen Rücktritt erklärt. Das Spiel gegen den HSV (2:3) war sein letztes. Ein Nachfolger ist noch nicht benannt. Aber Geschäftsführer Heribert Bruchhagen, ein Unterstützer Funkels, wird genau wissen, wie schwer das Erbe ist. Weswegen er Funkel ja nicht gehen lassen wollte. Denn das soll erstmal einem neuen Trainer gelingen, diese mittelmäßige Truppe über Jahre in der Bundesliga zu halten.

In Bielefeld haben sie eine irgendwie sinnlose Aktion gefahren. Der Oberfeuerwehrmann aller Bundesliga-Feuerwehrtrainer übernahm den Job bei Arminia: Jörg Berger. Bekannt für die Rettung aussichtsloser Looser. Für genau ein Punkt- und eventuell anschließende Relegationsspiele. Die kann er sich nun sparen. Bielefeld gewann nicht gegen Hannover und ist als Tabellenletzter abgestiegen. Berger ist schon wieder weg. Hätte man irgendwie drauf kommen können, dass solche Aktionen doch etwas Vorlauf brauchen und ein Trainer, auch ein ausgewiesener Psychologe, wenigstens mal vier Wochen Zeit haben muss eine Mannschaft kennenzulernen.

Wie ist Ihre Meinung zu den Entscheidungen in der Fußball-Bundesliga? Teilen Sie uns diese doch in einem Kommentar mit.

Die Entscheidungen in der Fußball-Bundesliga

Meister: VfL Wolfsburg
Champions League-Teilnahme: Wolfsburg und Bayern München
Champions League-Qualifikation: VfB Stuttgart
Europa-Liga: Hertha BSC Berlin und Hamburger SV
Absteiger: Arminia Bielefeld und Karlsruher SC
Aufsteiger aus der 2. Liga: SC Freiburg und FSV Mainz 05
Relegation: Energie Cottbus (1. Liga) gegen 1. FC Nürnberg (2. Liga)

Die Ergebnisse des 34. Spieltags

VfL Wolfsburg  -  Werder Bremen 5:1
Eintracht Frankfurt  -  Hamburger SV 2:3
Bayern München  -  VfB Stuttgart 2:1
Energie Cottbus  -  Bayer Leverkusen 3:0
Arminia Bielefeld  -  Hannover 96 2:2
Karlsruher SC  -  Hertha BSC Berlin 4:0
1. FC Köln  -  VfL Bochum 1:1
Borussia Mönchengladbach  -  Borussia Dortmund 1:1
FC Schalke 04  -  1899 Hoffenheim 2:3

Tabelle

1 VfL Wolfsburg      69 P
2 Bayern München 67 P
3 VfB Stuttgart   64 P
4 Hertha BSC Berlin  63 P
5 Hamburger SV   61 P
6 Borussia Dortmund   59 P
7 1899 Hoffenheim 55 P
8 FC Schalke 04   50 P
9 Bayer Leverkusen   49 P
10 Werder Bremen   45 P
11 Hannover 96   40 P
12 1. FC Köln 39 P
13 Eintracht Frankfurt   33 P
14 VfL Bochum   32 P
15 Borussia Mönchengladbach 31 P
16 Energie Cottbus   30 P
17 Karlsruher SC   29 P
18 Arminia Bielefeld   28 P

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Zeit der Abrechnung

Der 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist Vergangenheit. Noch ein letzter bleibt. Noch einmal 90 Minuten. Dann teilt sich die Liga in Gewinner und Verlierer. Nach dem 33. Spieltag sind klare Trends erkennbar. So geht es nächsten Samtag aus – Prognosen:

Wolfsburg wird Meister

Ich sage es ganz ehrlich: Ich hatte mit dem Absturz der Wölfe gerechnet. Nach den Querelen um Magath und Schalke dachte ich, den Wolfsburgern geht die Luft aus. Doch diese geballte Offensivpower von Grafite und Dzeko beeindruckt. Zwei Stürmer aus einem Verein an der Spitze der Torjägerliste, mit 26 und 25 Toren, hat es noch nie gegeben. Hannover wurde empfindlich geschlagen. Man darf nicht vergessen, Hannover hätte liebend gerne dem VfL im Nachbarschaftsduell die Meisterschaft verdorben. Wer will schon, dass der direkte Rivale die Meisterschaft holt?

Auch wenn Wolfsburg außerhalb Wolfsburgs praktisch keine Anhänger hat und als Retortenklub gilt: Wer der Liga so ihren Stempel aufdrückt wie Wolfsburg in den letzten Wochen und ein entscheidendes Spiel 5:0 gewinnt, der sollte am Ende auch Meister werden. Auf jeden Fall besser als die unvermeidlichen Bayern.

Bayern München wird Dritter

Die Bayern waren schon so oft Meister, in dieser Saison müssen sie für ihre schlechte Personalpolitik nicht belohnt werden. Klinsmann war ein Flopp. Den Feuerwehrmann Heynckes jetzt als Meistermacher zu sehen und danach Uli Hoeneß sich selbst zum tollen Trainerschachzug gratulieren zu hören, das verträgt die außerbajuwarische Fußballseele nicht.

Bayern München stand die gesamte Saison nicht auf Rang 1. Ihr fehlt das Feuer und die Leidenschaft und wohl auch das Wollen. Wann gab es das schon, dass Bayernspieler den Glauben an sich verlieren, so wie in der zweiten Halbzeit gegen Hoffenheim (2:2)?

Der VfB Stuttgart dagegen ist heiß. Seine unglaubliche Aufholjagd soll mit dem Titel gekrönt werden. Das wird aufgrund des Wolfsburger Heimsieges nicht gelingen. Aber Stuttgart zieht noch an den Bayern vorbei und schafft die direkte Champions League-Qualifikation durch einen Auswärtssieg in München.

Dass die Bayern nicht noch auf den vierten Platz zurückfallen, liegt an der Berliner Auswärtsniederlage in Karlsruhe, denn der KSC kämpft noch um den Klassenerhalt.

Karlsruhe geht in die Relegation

Karlsruhe hat noch lange nicht aufgegeben. Der 3:1-Auswärtssieg in Bremen hat neue Kraft verliehen. Karlsruhe erreicht den drittletzten Platz und spielt in der Relegation. In Bielefeld dagegen regiert das Chaos. Trainer Michael Frontzeck wurde am Sonntag nach der 0:6-Klatsche in Dortmund panikartig vor die Tür gesetzt. Da taumelt ein Absteiger. Cottbus wirkt entgegen früherer Abstiegskämpfe mutlos, trifft zudem am letzten Spieltag auf Leverkusen, dass gerade Mönchengladbach 5:0 hinweggefegt hat.

Die Borussia wird sich dank der Unfähigkeit der anderen retten. Dass 31 Punkte, wie sie Bochum nun durch ein 2:0 gegen Eintracht Frankfurt gesammelt hat, zum Klassenerhalt reichen, hat es auch schon seit sieben Jahren nicht mehr gegeben. Kein Qualitätssiegel für die Unterschicht der Bundesliga.

Wie ist Ihre Prognose für den Bundesliga-Schlussspurt? Teilen Sie uns Ihre Meinung doch in einem Kommentar mit.

Der 33. Spieltag im Überblick:

1899 Hoffenheim  -  Bayern München 2:2  
Hertha BSC Berlin -  FC Schalke 04 0:0  
Hannover 96  -  VfL Wolfsburg 0:5  
VfL Bochum  -  Eintracht Frankfurt 2:0  
Werder Bremen  -  Karlsruher SC 1:3  
VfB Stuttgart  -  Energie Cottbus 2:0  
Borussia Dortmund  -  Arminia Bielefeld 6:0  
Bayer Leverkusen  -  Borussia Mönchengladbach 5:0  
Hamburger SV  -  1. FC Köln 0:1 

Vorschau auf die Partien des 34. Spieltags:

VfL Wolfsburg  -  Werder Bremen 
Eintracht Frankfurt  -  Hamburger SV 
Bayern München  -  VfB Stuttgart 
Energie Cottbus  -  Bayer Leverkusen 
Arminia Bielefeld  -  Hannover 96 
Karlsruher SC  -  Hertha BSC Berlin 
1. FC Köln  -  VfL Bochum 
Borussia Mönchengladbach  -  Borussia Dortmund  
FC Schalke 04  -  1899 Hoffenheim   

Tabelle nach dem 33. Spieltag:

1 VfL Wolfsburg     66 P
2 Bayern München    64 P
3 VfB Stuttgart    64 P
4 Hertha BSC Berlin    63
5 Borussia Dortmund    58 P
6 Hamburger SV    58 P
7 1899 Hoffenheim   52 P
8 FC Schalke 04   50 P
9 Bayer Leverkusen     49 P
10 Werder Bremen    45 P
11 Hannover 96     39 P
12 1. FC Köln   38 P
13 Eintracht Frankfurt    33 P
14 VfL Bochum    31 P
15 Borussia Mönchengladbach   30 P
16 Arminia Bielefeld  27 P
17 Energie Cottbus   27 P
18 Karlsruher SC   26 P

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Spannend bis zum Schluss

Der 32. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat die Spannung vor den letzten beiden Spieltagen und den Entscheidungen in Meisterschaft und Abstiegskampf nur noch erhöht.

An der Spitze gewannen alle vier Meisterkandidaten Wolfsburg, München, Berlin und Stuttgart. Der HSV als Fünfter verschaffte sich einen kleinen Vorsprung vor Europapokalkonkurrent Dortmund. Am Tabellenende verloren fünf von sechs Abstiegskandidaten, doch nur für den Karlsruher SC ist wohl jede Hoffnung verloren.

Der VfL Wolfsburg bekam nach der Niederlage in Stuttgart und dem Gezänk um Trainer Felix Magath wieder seine Nerven in den Griff und besiegte Dortmund mit 3:0. Da Bayern München mit dem gleichen Ergebnis Leverkusen schlug, bleibt es bei dem 2-Tore-Vorsprung für Wolfsburg. Einen Punkt hinter den beiden liegt Berlin, das in Köln 2:1 gewann. Wiederum einen Punkt zurück folgt Stuttgart, das auf Schalke mit 2:1 die Meisterchancen wahrte.

Am Tabellenende verloren Karlruhe (gegen Hannover 2:3), Bielefeld (gegen Hoffenheim 0:2) und Bochum (gegen Hamburg 1:3). Mönchengladbach war der Profiteur, denn der 1:0-Sieg in Cottbus, beim direkten Konkurrenten, könnte der ersehnte Befreiungsschlag gewesen sein, den die Mannschaft von Hans Meyer gebraucht hat, um die Klasse zu halten. In Bielefeld hingegen sollte man sich über einen Abstieg nicht wundern, denn nur vier Siege (die wenigsten der Liga) in dieser Saison sind einfach viel zu mager, um als bundesligareif zu gelten. Dennoch ist Bielefeld auf dem Relegationsplatz. Schlechter sind Cottbus und Karlsruhe.

Im Fall des KSC trifft die alte Weisheit zu, dass das zweite Bundesligajahr für einen Aufsteiger das schwierigere ist. In der letzten Saison phasenweise furios, am Ende sicher auf Platz 11 die Klasse gehalten, kaufte die Konkurrenz wichtige Stammspieler weg. Adäquater Ersatz wurde nicht gefunden. Am Ende steht aller Voraussicht nach der Abstieg. Hier kann sich Mönchengladbach schon mal anschauen, was ihnen in der kommenden Saison blüht, wenn aufstrebende Talente wie Baumjohann und Marin die Borussia in Richtung zahlungskräftiger Widersacher verlassen haben.

Dass Karlsruhe, Cottbus, Bielefeld und Bochum verloren haben, dürfte ein Lächeln auf die Gesichter der Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt zaubern. Und dies nach einem 0:5 gegen Werder Bremen. Denn durch die Niederlagen der Konkurrenz wird Frankfurt wohl nicht absteigen – trotz des fatalen Einbruchs im Heimspiel. Sechs Punkte Vorsprung bei noch zwei ausstehenden Spielen werden reichen. Dennoch muss man sich fragen, was in einer Mannschaft los ist, die sich nach passabler erster Halbzeit durch einen Platzverweis so aus dem Konzept bringen lässt, dass sie in zwölf Minuten vier Tore kassiert. Es soll ja Mannschaften geben, die nach einem Platzverweis zu Hochform auflaufen und mit einer Jetzt-erst-recht-Mentalität ein Spiel gewinnen. Die Eintracht gehört nicht dazu. Das wird die Stimmung gegen Trainer Friedhelm Funkel weiter anheizen.

Wie ist Ihre Einschätzung der Bundesliga? Wer wird Meister? Wer steigt ab? Wirft Friedhelm Funkel hin? Teilen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Beitrag doch in einem Kommentar mit.

Die Ergebnisse des 32. Spieltags im Überblick:

Bayern München  -  Bayer Leverkusen 3:0
Karlsruher SC  -  Hannover 96 2:3
1. FC Köln  -  Hertha BSC Berlin 1:2
VfL Wolfsburg  -  Borussia Dortmund 3:0
Eintracht Frankfurt  -  Werder Bremen 0:5
FC Schalke 04  -  VfB Stuttgart 1:2
Hamburger SV  -  VfL Bochum 3:1
Energie Cottbus  -  Borussia Mönchengladbach 0:1
Arminia Bielefeld  -  1899 Hoffenheim 0:2

Tabelle

1 VfL Wolfsburg      63 P
2 Bayern München    63 P
3 Hertha BSC Berlin     62 P
4 VfB Stuttgart      61 P
5 Hamburger SV      58 P
6 Borussia Dortmund     55 P
7 1899 Hoffenheim  51 P
8 FC Schalke 04     49 P
9 Bayer Leverkusen      46 P
10 Werder Bremen     45 P
11 Hannover 96      39 P
12 1. FC Köln    35 P
13 Eintracht Frankfurt     33 P
14 Borussia Mönchengladbach  30 P
15 VfL Bochum     28 P
16 Arminia Bielefeld     27 P
17 Energie Cottbus     27 P
18 Karlsruher SC     23 P

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Das psychologische Problem

Fußball ist immer auch Psychologie. Zum Leitwesen von Wolfsburg, Hamburg und Mario Gomez

Von Stefan Reichart

Noch ist es nicht soweit, der VfL Wolfsburg steht auch nach dem 31. Spieltag an der Spitze der Tabelle der Fußball-Bundesliga. Doch die Anzeichen mehren sich, dass der Absturz kommt. 1:4 in Stuttgart verlor der VfL und damit das sichere Punktepolster auf die Verfolger. Zum siebten Mal in Folge konnte die gleiche Startelf ins Rennen geschickt werden, doch diesmal versagten die Spieler, die zuvor noch von Sieg zu Sieg geeilt waren. Ich behaupte: Zu verantworten hat dies Felix Magath.

Das unsägliche Wechselgerangel der vergangenen Woche, das Hin und Her zwischen Wolfsburg und Schalke, hat die Spieler unsicher gemacht, lässt sie nicht mehr über sich hinauswachsen. Lässt sie nicht mehr glauben, dass sie mehr sind als die Summe der Einzelspieler. Lässt sie nicht mehr den Druck des Gejagten aushalten. Im Fußball steckt viel Psychologie. Und so gut Magath die Psyche seiner Spieler in den letzten Wochen gestreichelt hatte so mies behandelt er sie jetzt.

Natürlich fragt sich nun jeder Spieler, warum der Trainer ein erfolgreiches Team verlässt und nicht die Chance Champions League zu spielen ergreift. Und wenn der Wunschtrainer geht, der die Spieler geformt hatte, dann wollen auch die Spieler gehen. Am liebsten mit ihrem Trainer oder sie folgen jedem anderen Lockruf, der sie aus Europa ereilt. Denn an Angeboten wird es den Dzekos und Grafites nicht mangeln und der Hauptgrund in Wolfsburg zu bleiben verabschiedet sich nun nach Schalke.

Wolfsburg wird von der Tabelle stürzen. Mal sehen, wie weit es nach unten geht. Vielleicht in Gefilde, in denen der Hamburger SV schon angekommen ist.

Ei, was waren das für freudige Hamburger vor vier Wochen. Damals, als sie an der Alster noch von Meisterschaft, Pokalsieg und Uefa-Cup-Erfolg träumten. Doch dann kamen die bösen Bremer. Vier Spiele HSV gegen Werder genügten, um das Hamburger Traumschloss in sich zusammenstürzen zu lassen. Titellos, mutlos, kraftlos, vom Nordrivalen ausgelacht, liegt der Bundesligadino nun am Boden. Mit 0:2 gedemütigt von einer Bremer Rumpfelf, geht dem HSV, wie in den letzten Jahren immer, auf der Zielgerade die Luft aus. Und Trainer Martin Jol sucht verzweifelt nach dem psychologischen Weckruf für seine lethargischen Profis.

Dass es drei Spieltage vor Schluss auch psychologische Gewinner gibt zeigen Dortmund und Stuttgart. Aus dem Niemandsland der Tabelle hinaufgestiegen bis in die Top-Five kann Dortmund vom internationalen Geschäft träumen und Stuttgart gar von der Meisterschaft. Und würde Stuttgarts Mario Gomez (im Spiel gegen Wolfsburg alle vier Tore erzielt) mal in der Nationalmannschaft so spielen wie im Verein, dann wäre Deutschland letztes Jahr Europameister geworden. Doch da hat der halt ein psychologisches Problem.

Wie ist Ihre Meinung zur Bundesliga, zu Wolfsburg, Magath, Hamburg und Mario Gomez? Teilen Sie uns diese doch in einem Kommentar zu diesem Beitrag mit.

Die Ergebnisse des 31. Spieltags im Überblick:

Bayer Leverkusen  -  Arminia Bielefeld 2:2  
Energie Cottbus  -  Bayern München 1:3 
VfB Stuttgart  -  VfL Wolfsburg 4:1 
Hannover 96  -  Eintracht Frankfurt 1:1  
Borussia Dortmund  -  Karlsruher SC 4:0  
Hertha BSC Berlin  -  VfL Bochum 2:0 
1899 Hoffenheim  -  1. FC Köln 2:0 
Borussia Mönchengladbach  -  FC Schalke 04 1:0  
Werder Bremen  -  Hamburger SV 2:0 

Tabelle

1 VfL Wolfsburg    60 P
2 Bayern München    60 P
3 Hertha BSC Berlin     59 P
4 VfB Stuttgart      58 P
5 Borussia Dortmund      55 P
6 Hamburger SV     55 P
7 FC Schalke 04    49 P
8 1899 Hoffenheim 48 P
9 Bayer Leverkusen     46 P
10 Werder Bremen     42 P
11 Hannover 96     36 P
12 1. FC Köln   35 P
13 Eintracht Frankfurt     33 P
14 VfL Bochum     28 P
15 Borussia Mönchengladbach    27 P
16 Arminia Bielefeld    27 P
17 Energie Cottbus      27 P
18 Karlsruher SC   23 P

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Wer mit wem in der neuen Saison?

Man sollte ja meinen, vier Spieltage vor Saisonende würden sich die Mannschaften der Fußball-Bundesliga voll auf das Erreichen ihrer Ziele, auf Titelentscheidung und Abstiegskampf konzentrieren. Doch weit gefehlt. Stattdessen wird ein munteres „Trainerwechseldich“-Spiel angezettelt. Spielorte sind Wolfsburg, München, Hoffenheim und Schalke. Mutmaßungen und Hypothesen sind die Gesprächsthemen, fußballerische Fakten und Ergebnisse stehen im Hintergrund.

Beispiel Wolfsburg: Der VfL steht souverän auf Tabellenplatz 1. Die erste Meisterschaft in der Vereinsgeschichte ist greifbar. Herbstmeister Hoffenheim wurde gerade 4:0 weggehauen. Immer mehr Verfolger verlieren an Boden (Berlin, Stuttgart, Hamburg). Und der Trainer Felix Magath? Streitet im Hintergrund um noch mehr Geld und noch mehr Einfluss, bereitet heimlich seinen Abschied Richtung Schalke vor, nährt so Spekulationen und steht in Wolfsburg vor dem Rausschmiss. Auch Schalke zeigt sich ob der Trainerdiskussion nicht beflügelt und verliert das Heimspiel gegen Leverkusen 1:2.

Beispiel München: Die Bayern machten ja schon letzte Woche „Tabula Rasa“. Jürgen Klinsmann vor die Tür gesetzt, Jupp Heynckes als Hoffnungsträger verpflichtet, der nun den Champions League-Platz sichern soll. Plötzlich sieht man in München schon „einen europaweiten Trend, auf erfahrene Trainerpersönlichkeiten zu setzen“ (Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge) und möchte Louis van Gaal aus Alkmaar verpflichten. Der flog vor Jahren in Barcelona raus, weil er die Nachwuchsabteilung vernachlässigte. Und dort lässt nun ein 38-jähriger Novize namens Guardiola den schönsten Fußball des Kontinents spielen. Ach ja, Bayern gewann gegen Möchengladbach mühsam 2:1. Das hätte Klinsmann auch geschafft. Doch der ist möglicherweise schon auf dem Weg zu einer neuen Anstellung…

Beispiel Hoffenheim: Wie war das schön. Wie Phoenix hinaufgestiegen aus der zweiten Liga bis in den Siebten Himmel namens Herbstmeisterschaft. Vom kleinen Provinzaschenputtel zur strahlenden Bundesligaprinzessin. Und jetzt? Schlechteste Rückrundenmannschaft. 0:4 in Wolfsburg. Die Spieler überfordert, der Trainer stänkert, der Mäzen vergrätzt. Trainer Ralf Rangnick lässt via Presse verlauten, er könne sich nicht mit Mittelmaß identifizieren und fordert zehn Millionen Euro für Neuverpflichtungen. „Ich lasse mich nicht erpressen!“, schallte es daraufhin von Milliardär Dietmar Hopp. Und schon ist die Verbindung gezogen zu Jürgen Klinsmann. Der ist nämlich ein guter Bekannter von Hopp. Da werden zehn Millionen aber nicht reichen. Die kassiert mit Sicherheit allein schon der geschäftstüchtige Ex-Bayerntrainer.

In anderen Vereinen sind es weniger die Führungsriegen als vielmehr die Fans, die für Nebenkriegsschauplätze sorgen. Frankfurt und die Anti-Funkel-Stimmung als Stichwort. Oder Bochum zum Beispiel. Dort schreien die Anhänger lieber Trainer Marcel Koller und seine Spieler nieder als die Mannschaft im schwierigen Abstiegskampf zu unterstützen. Nach der 0:2-Niederlage gegen Hannover steht Bochum noch zwei Punkte vor dem Relegationsplatz. Demnächst folgt wieder der obligatorische Sitzstreik vor dem Mannschaftsbus. Wird gerne nach verlorenen Auswärtsspielen medienwirksam inszeniert. Wahlweise mit den Schlachtrufen „Scheiß Millionäre!“ oder „Wir haben die Schnauze voll!“. Mein Tipp: Beim nächsten Spiel in Berlin ist es für Bochum so weit.

StR

Die Ergebnisse des 30. Spieltags im Überblick:

VfL Bochum  -  Hannover 96 0:2
Arminia Bielefeld  -  VfB Stuttgart 2:2
FC Schalke 04  -  Bayer Leverkusen 1:2
Eintracht Frankfurt  -  Borussia Dortmund 0:2  
Karlsruher SC  -  Energie Cottbus 0:0 
Bayern München  -  Borussia Mönchengladbach 2:1  
VfL Wolfsburg  -  1899 Hoffenheim 4:0  
1. FC Köln  -  Werder Bremen 1:0   
Hamburger SV  -  Hertha BSC Berlin 1:1  

Tabelle:

1 VfL Wolfsburg     60 P
2 Bayern München   57 P
3 Hertha BSC Berlin     56 P
4 VfB Stuttgart   55 P
5 Hamburger SV     55 P
6 Borussia Dortmund     52 P
7 FC Schalke 04      49 P
8 Bayer Leverkusen    45 P
9 1899 Hoffenheim   45 P
10 Werder Bremen    39 P
11 1. FC Köln   35 P
12 Hannover 96    35 P
13 Eintracht Frankfurt     32 P
14 VfL Bochum    28 P
15 Energie Cottbus    27 P
16 Arminia Bielefeld     26 P
17 Borussia Mönchengladbach    24 P
18 Karlsruher SC    23 P

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Stuttgart drängt nach oben, Klinsmann geht nach Hause

Am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist der Kandidatenkreis für die Meisterschaft auf fünf Teams angewachsen. Eines davon hat spektakulär den Trainer gewechselt

Am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist der Kandidatenkreis für die Meisterschaft auf fünf Teams angewachsen. Während der VfL Wolfsburg, Bayern München und der Hamburger SV patzten, gewannen Hertha BSC Berlin und der VfB Stuttgart ihre Spiele. Somit liegen nun nur drei Punkte zwischen dem Tabellenersten und -fünften.

Wolfsburg verlor überraschend in Cottbus 0:2, Bayern München musste zu Hause gegen Schalke eine 0:1-Niederlage quittieren. Schlecht sah der HSV in Dortmund aus. Das 0:2 zeigte deutlich, dass der HSV der Dreifachbelastung aus Meisterschaft, Uefa-Cup und DFB-Pokal Tribut zollen musste.

Für Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann war die 0:1-Niederlage gegen Schalke genau eine zuviel. Bereits in DFB-Pokal und Champions League krachend rausgeflogen, war der Gewinn der Meisterschaft der letzte Rettungsanker für Klinsmanns Job. Doch Anspruch und Wirklichkeit klafften weit auseinander. Einerseits stand da Klinsmanns Aussage vom Saisonbeginn, jeden Spieler jeden Tag ein bisschen besser machen zu wollen. Andererseits verrieten schwache Auftritte wie das 1:0 in Bielefeld oder das 0:1 gegen Schalke das Gegenteil. Bayern München versteht sich als der Krösus der Liga. Bei den Bayern gibt es riesige Ansprüche und ein Führungsgremium, das aus ehemaligen Weltklassespielern besteht. Hier muss der Trainer seine Motivationsreden mit Substanz füllen und hervorragende Ergebnisse auf dem Platz abliefern. Klinsmann und seine Truppe konnten das nicht. Und dann fliegt immer zuerst der Trainer. Ob gerechtfertigt oder nicht – Klinsmann blieb hinter seiner selbstgeschürten Erwartungshaltung weit zurück. Bayern ist derzeit nicht mehr als ein ganz normaler Bundesligaklub. Und so was können die Bosse nicht durchgehen lassen. Sonntagmorgen zogen sie einen Schlussstrich.

Nachfolger wird Jupp Heynckes – als Platzhalter bis zum Ende der Saison. Bis ein neuer Zampano gefunden worden ist. Heynckes war zwischen 1987 und 1991 Bayern-Trainer. Seinen größten Erfolg feierte er 1998 mit dem Gewinn der Champions League mit Real Madrid. Als hochdekorierter Trainer kam er danach in die Bundesliga zurück, scheiterte aber bei seinen Engagements bei Schalke 04 und in Mönchengladbach.

Zurück zum 29. Spieltag: Gewinner war zum einen Hertha BSC Berlin. Die Berliner schienen zwischendurch aus dem Titelrennen ausgeschieden, konnten sich mit knappen Siegen zuletzt gegen Bremen (2:1) und nun in Hoffenheim (1:0) aber wieder nach vorne schieben. Zum anderen ist der VfB Stuttgart die Mannschaft der Stunde. Nach der Übernahme des Traineramtes durch Markus Babbel im November, Europameister von 1996 und unter anderem bei Bayern München und dem FC Liverpool aktiv, startete der VfB eine beeindruckende Aufholjagd Richtung Tabellenspitze. 15 Spiele in der Bundesliga hat Babbel mittlerweile betreut. Davon wurden elf gewonnen, zuletzt am Wochenende gegen Frankfurt 2:0, drei unentschieden gespielt und nur eines verloren. Geht es in diesem Stil weiter, heißt der neue Meister urplötzlich VfB Stuttgart.

Am Tabellenende wehren sich die Kleinen. Cottbus hat sich durch seinen Sieg gegen Wolfsburg Luft verschafft, Karlsruhe gewann 1:0 in Leverkusen. Kurios das Siegtor: Eine Grätsche von Verteidiger Langkamp im Mittelkreis ließ den Ball 40 Meter weit über Leverkusen Torhüter Rene Adler ins Tor fliegen. Glück muss man eben haben. Unten wie oben. Gegen den Abstieg und für die Meisterschaft. Und als Bayern-Trainer sowieso.

StR

Die Ergebnisse des 29. Spieltags im Überblick:

1899 Hoffenheim  -  Hertha BSC Berlin 0:1
Bayern München  -  FC Schalke 04 0:1
Borussia Dortmund  -  Hamburger SV 2:0
VfB Stuttgart  -  Eintracht Frankfurt 2:0
Bayer Leverkusen  -  Karlsruher SC 0:1
Werder Bremen  -  VfL Bochum 3:2 
Hannover 96  -  1. FC Köln 2:1
Energie Cottbus  -  VfL Wolfsburg 2:0 
Borussia Mönchengladbach  -  Arminia Bielefeld 1:1 

Tabelle

1 VfL Wolfsburg    57 P
2 Hertha BSC Berlin     55 P
3 Bayern München   54 P
4 VfB Stuttgart   54 P
5 Hamburger SV    54 P
6 FC Schalke 04   49 P
7 Borussia Dortmund    49 P
8 1899 Hoffenheim   45 P
9 Bayer Leverkusen   42 P
10 Werder Bremen     39 P
11 Eintracht Frankfurt   32 P
12 1. FC Köln 32 P
13 Hannover 96     32 P
14 VfL Bochum    28 P
15 Energie Cottbus   26 P
16 Arminia Bielefeld     25 P
17 Borussia Mönchengladbach 24 P
18 Karlsruher SC     22 P

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Norddeutsche Wochen

Am 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat es keine Überraschungen gegeben. Die ersten sieben Mannschaften in der Tabelle gewannen alle ihre Spiele, so dass es keine Platzierungswechsel an der Spitze gab und der VfL Wolfsburg weiterhin auf Rang 1 liegt – mit drei Punkten vor Bayern München und dem Hamburger SV.

In den beiden Sonntagsspielen richtete sich der Blick auf den Hamburger SV und Werder Bremen. Hamburg gewann sein Spiel gegen Hannover 2:1, Bremen verlor mit dem gleichen Ergebnis in Berlin. Der HSV und Werder stehen derzeit im Fokus der deutschen Fußballfans, denn sie haben europäischen Glanz in die Bundesliga gebracht und treffen in den nächsten drei Wochen viermal aufeinander: in der Meisterschaft, im nationalen DFB-Pokal und im europäischen Uefa-Pokal. Die Nordrivalen zogen am vergangenen Donnerstag ins Halbfinale des Uefa-Cups ein und sorgen dort zum ersten Mal seit 1989 für ein rein deutsches Vorschlussfinale (damals VfB Stuttgart gegen Dynamo Dresden).

In den Pokalbegegnungen gelten die Bremer als Favorit, auch wenn sie in der Meisterschaft in dieser Saison weit hinter dem HSV stehen. Die letzte Europapokal-Halbfinalteilnahme datiert für den HSV aus dem Jahr 1983. Der letzte Titelgewinn war 1987 im DFB-Pokal. Von 1987 bis heute dagegen gewann Werder Bremen acht Titel. Außerdem präsentiert sich Bremen in dieser Spielzeit als ausgesprochene Pokalmannschaft, die immer dann zu Höchstform aufläuft, wenn ein K.O.-Spiel ansteht. Das gilt insbesondere für Bremens Regisseur Diego, der im letzten Uefa-Cup-Spiel in Udine als bester Spieler auf dem Platz Werder im Wettbewerb hielt.

Auch wenn ein rein deutsches Europapokal-Halbfinale nicht sonderlich attraktiv erscheint, so birgt es doch die Gewissheit, dass ein deutsches Team das Endspiel erreichen wird. Dies ist lange her und gelang zuletzt 2002 Borussia Dortmund im Uefa-Cup und Bayer Leverkusen parallel in der Champions League. Der Bundesliga tut etwas internationales Renommee also gut und bei nur zwei europäischen Wettbewerben sollte es heißen: lieber den Uefa-Pokal gewinnen als in der Champions League untergehen.

Vorher steht für den Hamburger SV und Werder Bremen aber das Halbfinale im DFB-Pokal am Mittwoch an. Der Gewinner fährt zum Endspiel nach Berlin. Na denn, auf geht’s zu den norddeutschen Wochen.

StR

Die Ergebnisse des 28. Spieltags im Überblick:

FC Schalke 04  -  Energie Cottbus 4:0 
Arminia Bielefeld  -  Bayern München 0:1 
1. FC Köln  -  VfB Stuttgart 0:3 
VfL Wolfsburg  -  Bayer Leverkusen 2:1  
VfL Bochum  -  Borussia Dortmund 0:2
Eintracht Frankfurt  -  Borussia Mönchengladbach 4:1
Karlsruher SC  -  1899 Hoffenheim 2:2
Hertha BSC Berlin -  Werder Bremen 2:1
Hamburger SV  -  Hannover 96 2:1 

Tabelle:

1 VfL Wolfsburg     57 P
2 Bayern München   54 P
3 Hamburger SV     54 P
4 Hertha BSC Berlin   52 P
5 VfB Stuttgart     51 P
6 FC Schalke 04    46 P
7 Borussia Dortmund     46 P
8 1899 Hoffenheim  45 P
9 Bayer Leverkusen    42 P
10 Werder Bremen      36 P
11 Eintracht Frankfurt     32 P
12 1. FC Köln   32 P
13 Hannover 96      29 P
14 VfL Bochum    28 P
15 Arminia Bielefeld    24 P
16 Borussia Mönchengladbach 23 P
17 Energie Cottbus    23 P
18 Karlsruher SC    19 P

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